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Stop Online Piracy Act
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Inzwischen wieder etwas beweglicher, nachdem der rechte Arm nicht mehr fixiert ist. Der Bruch des rechten Schlüsselbeins ist mit einer Platte und sieben Schrauben fixiert; eindrucksvolles Röntgenbild.
Auf der Tastatur lässt sich schon wieder ganz gut schreiben, aber mit Pausen; handschriftlich mit Stift und Papier ist noch mühselig. 10 Tage stillgelegte Muskeln wollen erst einmal wieder in die alte Geschmeidigkeit versetzt werden, was nicht ohne Schmerzen und nicht von heut auf morgen geht.
Während der ersten Zeit nach dem Bruch habe ich umdenken müssen, was den Computergebrauch angeht (aber nicht nur das). Das Eine betrifft Organisatorisches, das Andere die Handhabung. Sehr bewusst geworden ist mir, was Barrierefreiheit bedeutet.
Organisatorisch
Mit der Zeit sammeln sich ziemlich viel Zugangsdaten zu diversen Portalen, Accounts etc. an. Diese habe ich akribisch in einem Buch festgehalten, allerdings lediglich Portalname/Account, Username und Passwort. Als ich zur OP im Krankenhaus war, konnte meine Frau mit Hilfe dieser Daten also grundsätzlich auf die Portale/Accounts zugreifen, aber wie sich zeigte, ist das problematisch, da sie nicht immer weiss, was im Einzelnen dort zu tun ist. Es reicht also nicht, nur die Zugangsdaten festzuhalten, sondern ich muss dazu jeweils kurz beschreiben, um was es sich handelt und was wie getan werden kann oder muss, ob es Geld kostet, wie man sich abmelden kann etc..
Handhabung
Üblicherweise arbeite ich beidhändig an der Tastatur; ist ein Arm fixiert, kann ich auch mit einer Hand tippen, aber es gibt Konstellationen, die mit einer Hand schwierig umzusetzen sind.
Groß- und Kleinschreibung geht auch mit einer Hand – zwar etwas langwierig, aber es geht. Schwierig oder unmöglich mit einer Hand umzusetzen sind Zeichen, die mit Strg und/oder Alt eingeleitet werden müssen. Das @ wäre ein Beispiel dafür. Wo man dies steuern kann – z.B. bei Passwörtern – sollte man also nur Zeichen verwenden, die auch mit einer Hand ohne weiteres umsetzbar sind.
Die Maus lässt sich erstaunlicherweise auch mit links gut handhaben (mir machte dies zumindest keine großen Schwierigkeiten). Sollte man mal üben, um zu sehen, wie es geht; es gibt auch Mäuse für Linkshänder.
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Die »Neue Rundschau« ist eine 1890 gegründete Literaturzeitschrift des S. Fischer Verlags. Sie gehört mit ihrer jetzt 122-jährigen kontinuierlichen Geschichte zu den ältesten Kulturzeitschriften Europas. Ab dem Jubiläumsheft September 2011 steht das komplette Archiv der »Neue Rundschau« als Online-Datenbank zur Recherche zur Verfügung.
Das Jahresabo kostet 98,- EUR; ein sog. Ad-Hoc-Zugang steht 3 Monate kostenlos und unverbindlich zur Verfügung.
Inhaltlich umfasst das Neue Rundschau Archiv alle Hefte, die zwischen 1890 und heute erschienen sind. Die wesentlichen Eigenschaften der Datenbank sind die Recherchemöglichkeiten, die das Erschließen des gesamten Fundus unterstützen. Ob über die Inhaltsverzeichnisse, einen bestimmten Autor oder ein Schlagwort – die Verzeichnisse zeigen die verfügbaren Beiträge, die auch direkt geöffnet werden können. Über eine Volltextsuche erschließt man sich konkrete Textstellen und kann direkt zur gewählten Seite gehen.
Zu jeder Seite können Notizen ergänzt werden, die auch über eine einzelne Recherche hinweg gespeichert bleiben.
Ein Blick in die geforderten Systemvoraussetzungen sollte vor Anmeldung erfolgen. Leider wird unter den möglichen Betriebssystemen Linux nicht aufgeführt; ob es trotzdem funktioniert, habe ich noch nicht getestet.
via taz.de
Systematisch und abseitig zugleich nimmt der Autor kulturelle Phänomene in den Blick, denen die Dialektik von Original und Kopie innewohnt oder die damit spielen: Bastard-Pop, Bricolage, Dubbing, Eigenplagiat, Generika, Imitation, Intertextualität, Karikatur, Mimikry, Parodie, Remake, Sicherungskopie, Sweden, Youtube-Karaoke. Das 50 Seiten starke Glossar allein ist schon die Lektüre des Buchs wert.
Dirk von Gehlen: “Mashup. Lob der Kopie”. Edition Suhrkamp, Berlin 2011, 233 Seiten
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via Kulturklassiker
Digitale Texte haben viele Vorteile. Zum Beispiel lassen sich durch die Volltextsuche sehr leicht Zitate zuordnen, selbst wenn sie nicht als solche gekennzeichnet werden. Eine Tatsache, die scherzhaft als der „Guttenberg-Vergleich“ bekannt wurde. Doch Professor Dr. Ulrich Johannes Schneider weiß noch weitere Vorteile zu benennen.
…
Der Leipziger Gelehrte machte schon im Titel seines Vortrags „Die Bibliothek der Zukunft“ klar, worauf es ihm ankommt: Es geht nicht um die Frage, „ob“ es in digitaler Zukunft noch eine Bibliothek geben wird, sondern wie diese dann aussieht.
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Die App Erntefrisch vermittelt dem Nutzer Informationen zur Anbauzeit von Obst und Früchten.
Produkte aus der Region werden immer häufiger bevorzugt. Doch nicht immer hat man die Hauptsaison für jede Frucht parat, vor allem für solche nicht, die nur in anderen Teilen der Erde wachsen.
Erntefrisch hilft, die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu stehen sowohl die Saisondaten des einheimischen Anbaus als auch die Informationen zu Importprodukten zur Verfügung.
Ich muss nicht wissen, welche Produkte wann in der Region wachsen (was ich noch ohne App weiß), noch muss ich wissen, ob dafür gerade Saison ist. Die App sagt mir das. In welcher Region ich mich gerade befinde, sagt mir die GPS-Funktion; was noch fehlt, ist der Hinweis, wer ich eigentlich bin. Aber das kommt sicher auch noch.
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In der sonntaz vom 03/04.09.2011 (S. 23) ein Artikel (»Bücher für immer«) über den Bücherpfarrer Martin Weskott.
Wenn es heute nur noch E-Books gäbe, wüssten die Menschen nichts von Sokrates, Aristoteles und Plato.
ist eine seiner Aussagen. Begründet wird dies mit der Haltbarkeit digitaler Datenräger, die bekanntermassen sehr begrenzt ist. Bedeutet dies, das unsere fast unbegrenzten Archivierungsmöglichkeiten sozusagen für die Katz sind, weil das Archivierte bald nicht mehr verfügbar sein wird? Wissen die Menschen in einigen hundert Jahren nichts mehr von den Geistesgrössen unserer Zeit, von den epochalen Ereignissen unserer Zeit?
Konsequenz: Doch alles ausdrucken – aber dann auf dem richtigen Papier! Wie haltbar ist eigentlich die Tonersubstanz der Laserdrucker?
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Mal wieder ein Versuch:
Für Henry Markram ist keine Herausforderung zu gross. Er ist Professor für Neurobiologie an der ETH Lausanne und will innerhalb von zehn Jahren das menschliche Gehirn mit einem Supercomputer simulieren können. Damit sollen die Leistungen des Gehirns, aber auch seine Fehlfunktionen, die zu psychischen oder neurodegenerativen Krankheiten führen, erklärt werden können; und Markram schliesst nicht aus, dass eine solche Simulation Bewusstsein entwickeln könne. Man habe nun genug Detailinformationen über das Gehirn gesammelt. Es sei an der Zeit, diese zusammenzubringen, sagt er.
Naja, warum nicht – ein Versuch macht klug! Irgendwann wird es vielleicht gelingen, aber sicher nicht in den kommenden zehn Jahren. Detailinformationen sind das Eine, zu verstehen, wie sie zusammenwirken, ist das Andere. Interessant wäre zu wissen, was für ein »Bewusstsein« dieser Supercomputer entwickeln würde.
Update 29.05.2011:
Prof. Markrams Hirnmaschine
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Klaus Raab, “Wir sind online. Wo seid ihr? Von wegen dummgesurft! Die unterschätzte Generation”. Blanvalet Verlag 2011, 12,99 EUR; ISBN-13: 978-3764504038
Klaus Raab ist 32 Jahre alt. Er ist bei Facebook, er twittert, chattet, kann ein Blog einrichten und beherrscht Online-Banking besser als Überweisungen auf Papier. Er saß vor 25 Jahren erstmals am Computer und ist doch kein »Digital Native«. Dazu ist er zu alt – denn er kennt noch eine Welt ohne Google und Handys. Aber er ärgert sich über die Stimmen der älteren, der politisch ach so bewussten Menschen, die »der Jugend« Realitätsferne und Desinteresse vorwerfen und die im Internet den Untergang des Abendlandes sehen. „Wir sind online – wo seid ihr?” verleiht dieser jungen Generation eine Stimme. Und die ist genauso engagiert, klug, politisch und modern wie früher. Nur besser vernetzt.
Hierzu auch: Die digitale Gesellschaft zur “Digitalen Gesellschaft”
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Es wird eine »Digitale Gesellschaft« gegründet.
Die Idee ist, eine kampagnenorientierte Initiative für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik zu schaffen.
Das stösst in der digitalen Gesellschaft auf Kritik – nicht wegen der Sache an sich, sondern wegen der Art und Weise der Durchführung. Die “Digitale Gesellschaft” missachtet Grundzüge der digitalen Gesellschaft. Das geht nicht, wird nicht akzeptiert. Das die Gründer dies nicht in ihre Überlegungen einbezogen haben, ist erstaunlich, zumal es sich um Netzaktivisten handelt. Die digitale Gesellschaft ist kritisch und wach.
Eliteclub »Digitale Gesellschaft«
Die «Digitale Gesellschaft» ist nicht die digitale Gesellschaft
Digitale Gesellschaft?