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Texte und Photos / Kann Spuren von Sinn enthalten

Weltspartag in der Schuldenkrise

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Heute ist in Deutschland bereits Weltspartag, da am 31.10. in einigen Bundesländern Feiertag ist, und »am Weltspartag (sollen) nämlich die Banken und Sparkassen geöffnet haben« sollen.

Vielfach wurden und werden anlässlich des Weltspartags von Banken und Sparkassen Werbegeschenke verteilt, insbesondere Spardosen zum Zwecke der Sparerziehung der nachwachsenden Generation.

In diesem Jahr werden Spardosen an die europäischen Regierungen verteilt, Spardosen so groß wie Silos. Inwieweit dies die Regierungen zum Sparen bewegt, darf bezweifelt werden. Wie das Beispiel Griechenland zeigt, werden die Schulden zum großen Teil erlassen – warum dann sparen? :-)

Bank bekommt Nachhaltigkeitspreis

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In der FAZ am Sonntag eine Anzeige zum Deutscher Nachhaltigkeitstag 2011. Referenten und Talkgäste der Veranstaltung am 04.11.11 u.a.: Peter Maffay, Sir Cliff Richard, Ronald Pofalla, Michael Stich.
Das Anliegen des Nachhaltigkeitstages – die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises:

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden – und nachhaltiges Handeln zu weiterem Wachstum nutzen. Im Fokus stehen konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsthemen in der Markenführung.

Und was ist »nachhaltig« im Sinne dieses Preises?

In diesem Sinne wird im Kontext dieses Preises Nachhaltigkeit als Umsetzung von unternehmerischen Strategien und Prozessen verstanden, die den Bedürfnissen des Unternehmens und seiner Stakeholder gerecht werden, während sie gleichermaßen unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und die Übernahme sozialer Verantwortung erkennen lassen.

Das wäre doch etwas für die Deutsche Bank, oder? Dem Unternehmen und den Stakeholdern wird das Unternehmen gerecht und soziale Verantwortung hat man erkennen lassen, als Herr Ackermann Staatsgeld abgelehnt hat. Was will man mehr!
Und die Umwelt wird ja von einer Bank sowieso nicht belastet.

Gibt es eigentlich noch mündelsichere Anlagen?

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Früher war viel von mündelsicheren Anlagen die Rede; war etwas »mündelsicher« war es im Allgemeinverständnis praktisch risikofrei. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Finanz-/Banken-/Schuldenkrise dürfte es mündelsichere Anlagen nicht mehr geben, oder??
Wieder ein Wort, welches auf der roten Liste steht (oder auf der schwarzen).

Kulturflatrate für Alle

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So kann man (oder muß man?) es auch sehen:

Medienschaffende sollen nicht mehr individuell ihre Digitalprodukte vermarkten müssen, was sie zwingt, zu Mechanismen der künstlichen Verknappung zu greifen – von technischen Kopierbehinderungen bis zur rechtsförmigen Sanktion. Stattdessen erhalten sie ein monetäres Einkommen, also eine Art Grundeinkommen für Digitalmedien-Kreative, und geben im Gegenzug ihre Produkte frei. In der Wertmark-Variante ist zusätzlich eine Konkurrenzkomponente eingebaut, aber diese Differenzen sollen hier nicht interessieren.
Aber wieso ein Grundeinkommen nur für Medienschaffende – sind wir nicht alle kreativ? Setzen wir nicht alle diverse Kulturprodukte in die Welt, die frei sind? Ist unsere ganze Lebenstätigkeit nicht ein einziger und einzigartiger Prozess der Kulturschöpfung und -nutzung? Steht uns also nicht allen ein Grundeinkommen zu? Ja, selbstverständlich. Das Problem jedoch ist der Umweg über die monetäre Form.

gefunden bei Streifzüge

Sabbatjahr

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In der neuesten Ausgabe (10/2011) des »Das Magazin« ein Artikel über Menschen, die ein Jahr Auszeit vom Beruf nahmen.
Eine Betriebswirtin mit einer gut bezahlten Position in einem Konzern, ein Polizeikommissar, eine Lehrerin, ein Bankberater. Keine finanziellen Probleme, die Möglichkeit, auf eine gut bezahlte Stelle zurückzukehren.
Für wieviel Menschen bleibt die Möglichkeit eines Sabbatjahres lediglich ein Traum? Oder müssen wir froh darüber sein, das es einigen Menschen vergönnt ist?

Ein Versuch, Gold zu essen

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wird nicht scheitern; auch trinken kann man es, wie das »Danziger Goldwasser« zeigt. Ernähren kann man sich von Gold aber nicht; der Nährwert tendiert gegen Null.
Trotzdem steigt der Preis für Gold zur Zeit stetig auf neue Rekordwerte. Der Preis des Goldes wird allerdings in EURO, US-Dollar oder einer anderen Währung gemessen und wenn man Gold verkaufen will, bekommt man eine Währung dafür, aus der man gerade erst geflüchtet ist. Man bekommt mehr, als man dafür beim Kauf ausgegeben hat, aber wenn es crasht, hilft das auch nicht weiter – ausser, eine Währung bleibt unbehelligt vom Crash.
Die Flucht in das so wertstabile Gold ist eine Illusion. Oder kehren wir zurück zum Tausch Gold gegen Ware/Leistung?

GENTECHNIK: VERBOTE MÖGLICH MACHEN!

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Der Genmais MON 810 ist seit zwei Jahren verboten. Seitdem ist der kommerzielle Anbau von Gentechnikpflanzen in Deutschland fast eingestellt. Doch die rechtliche Grundlage für dieses Verbot ist wackelig und droht jederzeit gekippt zu werden. Helfen könnte jetzt das Europaparlament: Der Umweltausschuss will Verbote von Gentech-Pflanzen durch die Mitgliedsstaaten auf eine feste rechtliche Basis stellen.
Doch der Vorschlag droht an den Stimmen deutscher FDP-, CDU/CSU- und SPD-Abgeordneter zu scheitern. Mittwoch wird abgestimmt. Nutzen wir die Zeit und fordern von den Politiker/innen: Stimmen Sie nicht im Sinne der Gentechniklobby – sondern der Bürger/innen Europas!

gentec verbieten

by campact.de

Appell hier unterzeichnen >>>

Besser erst mal denken, bevor man forward denkt

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Ich gehe durch die Stadt, sehe ein Plakat und mein Blick bleibt haften. Die Sparda Bank West eG wirbt für ihr Forward-Darlehen. Forward-Darlehen (??) – was ist damit gemeint?

Bildschirmfoto https://www.sparda-west.de/

»Forward denken – Anschlussfinanzierung sichern!« lautet die Schlagzeile. »Voraus denken« hätte es auch getan, auch bei der Erfindung solcher Werbesprüche. So etwas backfired often!

Der Dreck bleibt im Ausland

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- so könnte das Fazit der Studie »Gesamt-Umweltbelastung durch Konsum und Produktion der Schweiz Input-Output Analyse verknüpft mit Ökobilanzierung« des Bundesamt für Umwelt BAFU der Schweiz, lauten.

Etwa 60% der durch die Endnachfrage verursachten Umweltbelastungen fallen im Ausland durch Importe von Gütern an. Der wichtigste Konsumbereich ist die Ernährung mit knapp 30% Anteil an den Gesamtbelastungen gefolgt von Wohnen und Mobilität. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde mit der Kombination von ökonomischen Input-Output-Tabellen und verschiedenen Umweltdaten erstmals eine Datengrundlage zur Analyse der gesamten Umweltbelastungen von Konsum und Produktion aufgebaut.

Die Bilanz für Deutschland dürfte ähnlich aussehen. Hinzu kommt noch der Müll und Abfall, den wir ins Ausland exportieren.

Die Studie und die Daten finden sich hier zum Download.