HFs Libreta

Texte und Photos / Kann Spuren von Sinn enthalten

Erledigt

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Gemäß dem Spruch »Die meiste Zeit am Computer verbringen wir mit der Beseitigung von Problemen, die wir ohne ihn nicht hätten.«, habe ich ein anderes Betriebssystem installiert und mich mit den anschließenden Feinarbeiten beschäftigt. Der Wechsel ging von Debian 6.0 (Codename “Squeeze”) zu xubuntu, Version 11.10.
Vor Jahren hatte ich schon mal xubuntu probiert, war damals aber nicht zufrieden, da der Xfce-Desktop noch nicht meinen Vorstellungen entsprach. Das hat sich inzwischen gewandelt; Xfce 4.8 erfüllt meine Erwartungen. Die Installation ging – wie inzwischen bei fast allen Linuxdistributionen – völlig reibungslos, fast langweilig. Grafisch gefällt mir der Desktop auch um einiges besser, als die von Debian verwendete Gnome-Version. Debian bietet zwar auch Xfce an, aber noch nicht die 4.8-Version. Ggf. wechsle ich dann wieder zu Debian 7.0, wenn dort Xfce 4.8 enthalten ist; aber da müsste mich xubuntu erst einmal enttäuschen.

Ein eBook und der Schwarm

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Ein eBook wird veröffentlicht, im Blog promotet, um zu beweisen, dass mit ausreichend Publicity eine mehr als zweistellige Anzahl dieses eBooks abgesetzt werden kann. Darüber hinaus geht es um die Werbekraft von Social Media und die Verkaufswirksamkeit eines eBook-Preises von 0,99 EUR.
Natürlich klappt das Ganze wie beabsichtigt. Das Blog war ja auch bekannt genug; der Schwarm reagierte wie gewünscht. Im Hinblick auf die Chancen von eBooks am deutschen Markt sagt das Ergebnis eigentlich nichts aus, lediglich etwas zur Steuerbarkeit des Schwarms.

Die Timeline rauscht vorbei

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Ich twittere kaum. Ich habe einen Account, bin Mitglied, folge aber nur 17 Twitterern. Da mich noch immer ein Schlüsselbeinbruch behindert, habe ich Zeit, meiner Timeline zu folgen, öfter mal nachzusehen, zumal das wenig körperliche Betätigung erfordert.

Die, denen ich folge, twittern fleissig und so kommt im Laufe des Tages einiges an Tweets zusammen. Ich lese diese, öffne Links, lese auch die sich so öffnenden Texte. Wie gesagt – ich folge lediglich 17 Twitterern.
Fasziniert bin ich von Twitterern, die hunderten, ja tausenden anderer Twitterer folgen und deren Timeline sicher nur so vor sich hinrast. Was davon wird gelesen, wird verarbeitet? Oder rauscht die Timeline einfach so durch, ab und an wird etwas retweeted oder favorisiert und nie wieder aufgegriffen?

Oder besteht der wahre Sinn darin, aus der Menge der Tweets Muster herauszufiltern und den Rest zu vernachlässigen, sich auf die RTs und Favoriten zu stürzen, diese durch RTs und Favorisierungen noch wichtiger zu machen? Twitter als Sieb, durch das fast alles fällt, ausser die durch RTs und Favorisierungen »verdickten« Tweets?

Unberechtigtes rummosern

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Immer wieder einmal lese ich in Blogs und Artikeln von Webaktivisten in anderen Medien, dass ausgerechnet Zeitungen/Zeitschriften die Social Media-Plattformen nicht »richtig« nutzen (wer entscheidet, was richtig ist?), dass Journalisten allgemein dem Bloggen und Twittern kritisch gegenüber stehen.
Eher selten (oder garnicht) lese ich, dass ohne Zeitungen/Zeitschriften ein Grossteil der Blogartikel und Twittermeldungen nicht existent wären, da dort überwiegend Meldungen aus/von Zeitungen/Zeitschriften (und anderen Medien) verarbeitet werden. Blogs und Twitter sind insoweit lediglich »Verstärker«.

Lobet die Großeltern

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Es wird mal wieder die besondere Rolle der Großeltern »entdeckt« und es wird ein Artikel geschrieben, in dem dargestellt wird, das wir ohne Großeltern nicht und Nichts wären.

Großeltern werden gebraucht. So einfach ist das. Berufstätige Mütter, die eine Großmutter in ihrer Nähe haben, werden von ihresgleichen arg beneidet. Oma und Opa sind nach Eltern und Kindergarten die wichtigsten Betreuungspersonen für Kinder unter sechs, so das Deutsche Jugendinstitut in München.

So weit, so gut; das ist allgemein bekannt. Aber es geht weiter:
(weiterlesen …)

Kompendium zum Internetrecht – aktualisierte Version

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Wie bei Linux Magazin zu lesen ist, hat Professor Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster das Kompendium zum Internetrecht in einer aktuellen Fassung veröffentlicht.

Mit dem Skript Internetrecht versucht Professor Hoeren die aktuelle Rechtslage abzubilden, ist sich, wie im Vorwort zu lesen, aber selbst im Klaren darüber, dass das Web und die Rechtssprechung dazu eine Dynamik hat, mit der schwer mitzuhalten ist. Schon deshalb sei die Online-Ausgabe die bessere Wahl, weil es als gedrucktes Buch schon bei Erscheinen überholt sei. Eine Rechtsberatung ersetze das Skript keinesfalls, heißt es deshalb. Dennoch dient das als PDF veröffentlichte Buch als Überblick und Einblick in die rechte und Pflichten des Internet. Fast 600 Seiten stark ist das Skript zum kostenlosen Download bestimmt, Urheberrecht und sonstige Rechte an dem Text bleiben aber beim Verfasser.

Lesetip: Mashup. Lob der Kopie

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via taz.de

Systematisch und abseitig zugleich nimmt der Autor kulturelle Phänomene in den Blick, denen die Dialektik von Original und Kopie innewohnt oder die damit spielen: Bastard-Pop, Bricolage, Dubbing, Eigenplagiat, Generika, Imitation, Intertextualität, Karikatur, Mimikry, Parodie, Remake, Sicherungskopie, Sweden, Youtube-Karaoke. Das 50 Seiten starke Glossar allein ist schon die Lektüre des Buchs wert.

Dirk von Gehlen: “Mashup. Lob der Kopie”. Edition Suhrkamp, Berlin 2011, 233 Seiten

PI gibt auf – leider nur in Schweden

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Eine Meldung, die optimistisch macht:

“Wir sind am Ende des Weges angekommen”, nehmen die Macher von “Politiskt Inkorrekt” (PI) Abschied von ihrem Publikum. Am 23. Oktober werde der letzte aktuelle Beitrag auf http://politisktinkorrekt.info/ veröffentlicht, Ende Oktober werde die Seite dann ganz aus dem Internet verschwinden.

Grund für die Einstellung:

Die offizielle Begründung für das Aus: zu kurze Personaldecke. Mit dem Tod des Gründers und Chefredakteurs vor einigen Monaten sei “die Arbeitsbelastung unmenschlich” geworden. Doch schlechtere Qualität als bislang wolle man nicht liefern, deshalb lasse man die Seite lieber sterben und komme möglicherweise mit einem anderen Projekt zurück.

Schlechtere Qualität als bisher? – geht das? Und mit dem Zurückkommen hat es keine Eile!!