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Texte und Photos / Kann Spuren von Sinn enthalten

In die Stadt ziehen – aber wohin?

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Umgeben von Obstplantagen, am Fuß der Eifel, nahe zu Bonn und Köln, ist unser Wohnort sehr schön gelegen, im Grünen. Nach Bonn sind es ca. 15 Autominuten, nach Köln ca. 30 (bei staufreier Verkehrslage). Wir haben hier: 2 Gaststätten, 1 Arztpraxis, 1 Miniladen, der Backwaren und einige Grundnahrungsmittel im Angebot hat, mehrere sog. Bauernläden, 1 Postagentur, 1 Obstbrennerei, die auch Obstsäfte verkauft. Das war es dann auch schon. Weitere Versorgungs-/Einkaufsmöglichkeiten finden sich in den nächsten Orten, ca. 4 bis 6 km entfernt. Hat man kein Auto, kommt man dorthin per Bus oder Fahrrad oder zu Fuß. Die Busverbindungen sind ausserhalb der Berufs- und Schulverkehrszeiten sehr eingeschränkt.

Wir wohnen gerne hier und doch überlegen wir, über kurz oder lang in eine Stadt zu ziehen. Auslöser für diese Überlegungen war eine Rückenerkrankung, die eine Nutzung des Autos oder Fahrrads unmöglich machte; selbst per Bus ging es nicht und zu Fuß mit Einkauf, war bei den Entfernungen nicht machbar. Zur Arztpraxis im Ort ging es problemlos, aber die Rezepteinlösung war schon problematisch. Eine Nachbarin hat das freundlicherweise übernommen. Im Grunde war ich im Ort »gefesselt«. Und so setzten die Überlegungen ein, in die Stadt zu ziehen, denn mit zumehmenden Lebensalter wird die Mobilität erfahrungsgemäß immer mehr eingeschränkt – das Tamtam um »Best ager« hin oder her.
So gehe ich schon seit einiger Zeit mit anderen Augen durch die Stadt, immer mit dem Hintergedanken der Suche nach potentiellem Wohnraum. Und es stellt sich als schwieriger heraus, als ich dachte – und dies nicht überwiegend wegen der Preise.
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Preis für HeldInnen des Alltags

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Jedes Jahr verleiht die taz den Preis für HeldInnen des Alltags – die, die sich selbstlos, mutig, kreativ für andere einsetzen. Mit dem taz Panter Preis erhalten ehrenamtlich Engagierte Öffentlichkeit für ihr Anliegen und Aufmerksamkeit für ihre Taten, die sie schon lange verdient hätten.
Die Nominierten mit Porträts finden sich hier. Kurz im Einzelnen:
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Die ‘Brigitte’ der Facebooker

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Mein »Selbstversuch« liegt einige Zeit zurück. Ich habe mir die Ausgabe der vergangenen Woche gekauft; an der damaligen Einschätzung hat sich nichts geändert.
Als ich die Ausgabe der vergangenen Woche fast fertig gelesen hatte, ergab sich wie von Selbst die Erkenntnis, das die Wochenschrift »der Freitag« inzwischen so etwas geworden ist, wie die »Brigitte« – nur für eine andere Zielgruppe.

“World Press Photo 2010″ im Kölner Hauptbahnhof

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Wer die nächsten Tage den Kölner Hauptbahnhof passieren muss, sollte den Stopp etwas verlängern. Bis zum 30. August 2010 sind die 176 besten Fotografien, die tragische und grausame Szenen aus Konfliktgebieten der ganzen Welt abbilden, in der C-Passage (dort, wo die Fressstände sind) in Höhe der Gleise 4 und 5 des Kölner Hauptbahnhofes ausgestellt. Nicht vom Essensgeruch abschrecken lassen – es lohnt sich, die Bilder anzusehen!

Zur Homepage von World Press Photo

Eine unangenehme Woche

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liegt hinter mir. Eine schlimme Sommererkältung, die nicht besser wird und mich noch immer plagt. Und das bei z.Zt. bestem Sommerwetter, dem ich in diesem Zustand nichts abgewinnen kann. Hoffentlich ist die Sache an diesem Wochenende ausgestanden. Das demoralisiert.

Zur Arbeit

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fahre ich von Montags bis Freitags, jeweils einschließlich, wie es so schön heißt. Die letzten Wochen war das, wie immer während der Ferienzeit, sehr entspannt. Im Zug habe ich einen Doppelsitz allein, kann meinen Rucksack in Reichweite abstellen, komme an den Inhalt ohne aufzustehen, einen Fahrgast aufstehen zu lassen. Sonst unterbleibt das; der Rucksack liegt in der Gepäckablage und was nicht vorher herausgenommen wurde, bleibt verpackt. Lesen, Notizen machen ist somit jetzt einfach möglich.
Im Zug sind auch immer ein paar Handwerker, die zu ihrer Firma, ihrer Einsatzbaustelle, unterwegs sind. Ihr Äußeres wirkt immer so, als ob sie gerade von der Arbeit kommen. Kleidung und Gepäck haben anscheinend schon mehrere Tage Einsatz hinter sich. Umziehen vor und nach der Arbeit ist nicht mehr möglich/üblich. Warum sieht man so wenig Menschen in Kochkleidung, Krankenschwesterkittel im Zug? In diesen Berufen ist umziehen noch üblich.

Fragmente [1]

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Am Sonntag, also gestern, Regen ohne Ende, Wasser von oben in Massen. Ein kleiner Eindruck davon, was in Pakistan geschehen ist.
Novemberwetter, nur das noch alles grün ist. Erst die extrem heissen Tage, jetzt kalt (gestern +14°C, tagsüber!). Eine Erkältung ist da. In dieser Jahreszeit besonders unangenehm.
Lesen, und, wenn die Erkältung nicht zu sehr nervt, etwas schreiben.